Den Jahreswechsel mal nicht zu Hause, sondern in der verschneiten Eifel begehen. Das war unser Wunsch 2007. Also haben wir uns ein Ferienhaus ausgesucht und zwei nette Menschen in den Landal Greenpark Wirfttal (Nähe Stadtkyll) mitgenommen. Die Wahl fiel auf den Landal Greenpark, weil der benachbarte Center Parc glatt das Doppelte von uns haben wollte - ein Betrag über 1.000 Euro, den wir einfach nicht berappen wollten!
Eines vorneweg: Der Jahreswechsel war wunderbar! Anlass zur Kritik geben allerdings die Ferienhäuser im Wirfttal. Während das kombinierte Wohnzimmer/Küche auf modernem Stand ist (Kamin, Kabel-TV, Gasherd, Musikanlage etc.), würde sich heute jede x-beliebige Jugendherberge für solche Schlafzimmer schämen. Nur eines hatte die beiden Einzelbett zusammen geschoben, bei den beiden anderen war dies schlicht nicht möglich, weil die Türe dann nicht aufgegangen wäre. Ein Waschbecken im Zimmer mag mancher als praktisch empfinden, mich hat es ans Schullandheim auf Norderney 1986 erinnert.
Apropos waschen: Praktisch ist tatsächlich die Trennung von Dusche und WC, entzerrt das doch bei größeren Gruppen die Morgentoilette. Schlecht nur, wenn die Toilette derart eng ist, dass man nur mit Hebeltechnik herein kommt und beim Sitzen den rechten Arm angewinkelt aufs Waschbecken legen muss. Dieser Standard klingt für mich, als wolle man lediglich die Zielgruppe Ehepaar mit Kinderschar zufrieden stellen. Für diese Zielgruppe fallen Details wie Kindersicherungen, Hochstuhl und Reisebett positiv ins Gewicht.
Fazit: Für junge Familien mit Kindern ist das Wirfttal - nicht zuletzt wegen der schönen Lage und dem freundlichen Personal - eine erstklassige Adresse. Fürs gesetzere Publikum, das zum Beispiel als Gruppe in den Urlaub fährt, reicht der Standard nicht aus, um alle zufrieden zu stellen.